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Diabetes mellitus

Die häufigsten Fragen

Häuufige Symptome bei Diabetes sind häufiges Wasserlassen, starker Durst, starker Hunger, unerklärlicher Gewichtsverlust, plötzliche  Veränderungen der Sehkraft,Taubheit oder Kribbeln in Händen oder Füssen, häufige Müdigkeit, trockene Haut, langsam heilende Wunden, häufige Infektionen. Allerdings treten häufig bei Menschen mit Diabetes nur einige dieser Symptome auf, andere Betroffene zeigen gar keine  Symptome.
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Die Ursachen für einen Typ-1- Diabetes scheinen sich stark von denen für Typ-2-Diabetes zu unterscheiden, obwohl die genauen Vorgänge, die zur  Entwicklung der beiden Erkrankungen führen, noch nicht bekannt sind. Man vermutet, dass das Auftreten eines Typ-1-Diabetes durch einen Umwelteinfluss  hervorgerufen wird, wie z.B. einem bisher nicht identifzierten Virus, der bei  genetisch dafür veranlagten Menschen einen Angriff des Immunsystems gegen die Betazellen der Bauchspeicheldrüse (die das Insulin.
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Eine sitzende Lebensweise, Übergewicht, Rauchen, hohe Cholesterinspiegel, hoher Blutdruck und Alter beschleunigen die Entwicklung  eines Diabetes bei anfälligen  Personen. Die Faktoren, die festlegen, ob jemand einen Typ-2-Diabetes bekommt  oder nicht, sind in erster Linie erblich (d.h. sie liegen in der Familie).produzieren) einleitet.
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Diabetes Typ 1 und Typ 2  sind beides Krankheitsbilder, bei denen Hyperglykämie (hoher Blutzucker)  auftritt, doch die Ursache für die Hyperglykämie ist bei beiden Krankheiten unterschiedlich. Bei beiden jedoch betrifft das zugrundeliegende Problem das Hormon Insulin, das von den Betazellen in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Insulin hilft den Zellen bei der Glukoseaufnahme (Zucker), indem es ihn aus dem Blut nimmt. Beim Typ-1-Diabetes findet sich zuwenig Insulin, weil die Betazellen  durch einen unbekannten Prozess (bei dem man einen Angriff des Immunsystems  annimmt) zerstört werden. Typ-1-Diabetes tritt meist bei Kindern auf und hat nichts mit Übergewicht zu tun.
Beim Typ-2-Diabetes ist die Bauchspeicheldrüse noch in der Lage, Insulin zu produzieren. Die Körpergewebe, insbesondere die Muskeln, nehmen jedoch keine Glukose aufgrund von Insulinwirkung auf. Dadurch  produziert die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin, so dass die Gewebe gezwungen werden, die Glukose aus dem Blut aufzunehmen. Wenn der Körper aber immer resistenter gegenüber der Wirkung des Insulins wird, dann kann die Bauchspeicheldrüse nicht mehr mithalten. Das Ergebnis sind hohe Blutzuckerwerte. Typ-2-Diabetes kommt eher bei Erwachsenen vor, insbesondere bei Übergewichtigen  Personen.
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Die meisten Ärzte glauben, dass das Beibehalten eines normalen Körpergewichtes das Risiko für Diabetes bei anfälligen Personen verringert. Eine Reihe von Studien hat gezeigt, dass regelmäßige körperliche Bewegung das Risiko einer Diabetes-Typ-2-Erkrankung deutlich senken kann.
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Die Komplikation im Zusammenhang mit Diabetes lassen sich in zwei Hauptgruppen einordnen: mikrovaskuläre (kleine Blutgefäße betreffend) und makrovaskulär (große Blutgefäße betreffend). Zu den mikrovaskulären Komplikationen gehören Augenschäden (Retinopathie),  Nervenschäden (Neuropoathie) und Nierenschäden (Nephropathie). Diese  Erscheinungen können in ihrer Schwere reichen von solchen, die keine Symptome  verursachen (wie z.B. Eiweiß im Urin) über mittelgradige (Impotenz,  Verdauungsstörungen, Fußgeschwüre) bis hin zu schwerwiegenden (Blindheit, Dialyse, Amputation). Mikrovaskuläre Komplikationen lassen sich am besten  vermeiden, indem die Blutzuckerwerte so nahe am Normalen wie möglich gehalten werden. Darüber hinaus sollen Diabetiker routinemäßig ihre Augen überprüfen  lassen und einen Arzt zu Rate ziehen, wenn sie Symptome bei sich bemerken, die  mit Diabetes zusammenhängen könnten, wie z.B. Taubheit oder Kribbeln in den Füßen, Übelkeit, Erbrechen oder Bauchbeschwerden.
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Forscher machen Fortschritte bei der Suche nach den genauen genetischen  Ursachen und "Auslösern", die manche Menschen anfällig für die Entwicklung eines  Typ-1-Diabetes machen, doch die Vorbeugung ebenso wie eine Heilung sind nach wie  vor nicht in Sicht.Ganz allgemein gibt er derzeit keine einfache Möglichkeit, Diabetes zu heilen. Insulin und andere Medikamente behandeln zwar die Symptome, sie bieten jedoch keine  Heilung. Manche Patienten mit Typ-2-Diabetes können die Einnahme von  Medikamenten durch Ernährungsumstellung und körperliche Bewegung vermeiden, und soweit ihre Blutzuckerwerte normal bleiben, können sie als geheilt gelten. Wenn  sie jedoch wieder zunehmen, werden sie mit größter Wahrscheinlich wieder hohe  Blutzuckerwerte bekommen.
Beim Typ-1-Diabetes kann eine Bauchspeicheldrüsen-Transplantation den Diabetes "heilen", dennoch besteht auch dann lebenslang die Notwendigkeit, starke Medikamente mit gefährlichen Nebenwirkungen zu nehmen, um eine Abstoßung des transplantierten Organs zu verhindern. Dieses Problem in Verbindung mit der  Knappheit an geeigneten Organspendern macht die Transplantation für die meisten  Menschen zu einer ungeeigneten Option.Derzeit werden einige vielversprechende neue Behandlungsmethoden entwickelt, die von der Transplantation von Inselzellen  zur Gentherapie reichen, und diese können eventuell in der Zukunft zu einer  Heilungsmöglichkeit führen.
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Alle Menschen mit Typ-1-Diabetes brauchen Insulin, weil sie selbst kein Insulin produzieren. Dagegen können viele Menschen mit Typ-2-Diabetesdurch Ernährungs- und Bewegungsmaßnahmen allein oder in  Kombination mit Tabletten behandelt werden. Die Insulintherapie wird nur dann  begonnen, wenn Tabletten nicht ausreichend wirksam sind oder die Patienten Insulin verlangen. Eine Ausnahme sind Schwangere mit Diabetes, gleich welcher Art, denen man immer die Einnahme von Insulin  empfiehlt.
Im Allgemeinen sollten Patienten mit Typ-1-Diabetes alle 3-4 Monate zum Arzt, während Patienten mit Typ-2-Diabetes sich halbjährlich einem Check unterziehen sollten. Wenn bei einem Patienten der Diabetes zuerst festgestellt wird oder wenn eine neue Therapie wie Insulin begonnen wird, können für eine gewisse Zeit häufigere Arztbesuche erforderlich,  bis klar ist, dass die Blutzuckerwerte bleibend gut eingestellt sind. Schwangere Frauen mit Diabetes sollten monatlich oder alle 14 Tage zum Arzt gehen und auch zwischendurch mit diesem in gutem telefonischen Kontakt bleiben, um während dieser kritischen Zeit eine gute Überwachung zu gewährleisten. Die meisten Diabetiker sollten jährlich  zum Augenarzt gehen, schwangere Frauen dagegen alle 4 Monate.
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Patienten mit Typ-1-Diabetes müssen ihren Blutzucker 3 bis 4mal täglich prüfen und müssen eventuell ihre Insulindosis den Messergebnissen anpassen. Die meisten Menschen mit  Typ-2-Diabetes prüfen ihren Blutzucker seltener, etwa 1 bis 2mal täglich. Die  Aufzeichnung der Blutzuckerwerte und das Mitbringen dieser Aufzeichnungen zu den  Arztterminen ist sehr wichtig, damit die Medikamente entsprechend eingestellt  werden können.
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Quelle: Qualimed.de