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Antikoagulation
Unter Antikoagulation ist eine Therapie zu verstehen, die eine Herabsetzung der Gerinnbarkeit des Blutes zum Ziel hat. Diese Methode wird bei Erkrankungen wie z.B. Thrombosen, Herzklappenersatz,
Durchblutungsstörungen und angeborenen oder erworbenen Gerinnungsstörungen angewendet.
Wenn eine lebenslange Antikoagulation erforderlich ist, kann bei den Krankenkassen ein Testgerät für die Messung zu Hause beantragt werden. Voraussetzung hierfür ist die Teilnahme an einem Lehrgang in
einem zugelassenem Schulungszentrum.
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Bluthochdruck - auch Ernährung und Bewegung haben einen Einfluss
Immer mehr Menschen erkranken gerade in den Industrienationen an Bluthochdruck. Übergewicht, Rauchen, Stress und mangelnde Bewegung spielen hierbei eine große Rolle. Von einem Blutdruck oder Hypertonie spricht man,
wenn dauerhaft der systolische (erste Wert) höher als 140 mmHG und der diastolische (zweite Wert) höher als 90 mmHG liegt. Ein nicht behandelter Bluthochdruck kann langfristig zu Veränderungen und
Funktionseinschränkungen an den Organen wie Herz, Gehirn, Augen, Nieren und Gefäßen führen und das Risiko für Herz- und Nierenversagen sowie Schlaganfälle erhöhen.
Viele Risikofaktoren als Mitverursacher
Es gibt verschiedene Ursachen für einen Bluthochdruck, wie z.B. Erkrankungen der Niere, Veränderungen der Gefäße oder bestimmte Medikamente, der größte Anteil ist aber auf keine spezielle Ursache zurückzuführen.
Einige Risikofaktoren begünstigen die Entstehung von Bluthochdruck, die wichtigsten sind Übergewicht, Diabetes mellitus, Rauchen, Alkohol, Fettstoffwechselstörung, mangelnde Bewegung und Stress sowie ein übermäßiger
Kochsalzgenuss.
Einfluss der Ernährung Übergewicht und eine ungesunde Ernährung reich an tierischen Fetten, Cholesterin, leeren Kohlenhydraten (Weißmehlerzeugnisse), raffiniertem Zucker und Kochsalz
können den Blutdruck erhöhen. Deswegen ist neben einer Gewichtsreduktion eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten empfehlenswert. Ein übermäßiger Alkoholgenuss steigert auch den Blutdruck.
Ernährungsempfehlung Je nach Gewicht ist eine kalorienreduzierte Diät empfehlenswert, die reich an komplexen Kohlenhydraten (Vollkornprodukte, Obst, Gemüse) sowie Ballaststoffen ist. Weizen- oder Haferkleie und
Leinsamen wirken sich nicht nur auf den Cholesterinspiegel, sondern auch auf den Blutdruck positiv aus. Gewürze wie Knoblauch besitzen blutdrucksenkende Eigenschaften. Die Ernährung sollte fettarm, aber mit
Bevorzugung von pflanzlichen Fetten sein. Ungesättigte Fettsäuren, z.B. Omega-3-Fettsäurenreiche Öle und Fette wie Oliven-, Lein-, Mais-, Distel- oder Sojaöl und fette Fische wie Lachs, Makrele, Thunfisch, Hering
haben einen günstigen Einfluss auf den Bluthochdruck.
Folsäure kann die Entstehung von Bluthochdruck reduzieren In der Nurses‘ Health Study mit mehr als 150.000 Teilnehmerinnen wurde bei 93.803 Frauen im
Alter zwischen 27 und 44 Jahren sowie 62.260 Frauen zwischen 43 und 70 Jahren jeweils acht Jahre lang die Rate der Neuerkrankungen der Hypertonie anhand von Befragungen ermittelt. Außerdem wurden die
Studienteilnehmerinnen nach der Aufnahme von Folsäure über die Nahrung und nach der Einnahme von Folsäure-Präparaten befragt. Über die Ergebnisse berichten Dr. John P. Forman aus Boston im US-Staat Massachusetts und
sein Team: Demnach hatten 7.373 von den jüngeren und 12.347 von den älteren Frauen während des Beobachtungszeitraums eine Hypertonie entwickelt. Aus den Daten haben die Forscher berechnet, dass die
Hypertonie-Rate bei den jüngeren Frauen, die täglich wenigstens 1.000 µg Folsäure zu sich nahmen, nur etwa halb so hoch war wie bei den Frauen mit einem Konsum von weniger als 200 µg. Absolut gesehen gibt es demnach
acht an Hypertonie Erkrankte weniger pro 1.000 Frauen pro Jahr.
Weitere Tipps und Infos erhalten sie unter:
http://gesund.qualimedic.de/KrankheitenUndDiaeten-2.html
oder direkt im Expertenforum:
http://www.gesundheitsberatung.de/Forum_9002.html
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Kaffeetrinken für die Gesundheit
Leben Kaffeetrinker gesünder? Kaffee ist gar nicht so ungesund wie es immer heißt. Das schwarze Getränk wirkt nicht nur belebend, indem es das zentrale Nervensystem und die Hormonausschüttung anregt, sondern auch
die Atmung und die Durchblutung stimuliert. Außerdem hat er schwarz getrunken keine Kalorien, steigert jedoch den Kalorienverbrauch und regt die Darmmuskulatur an. Auch bei Sportlern wird ein Kaffee, Cappuccino oder
Espresso vor dem Training immer beliebter, da das Koffein die sportliche Leistung um 11% steigern kann.
Kaffee schützt vor Erkrankungen Außerdem kann Kaffee vor bestimmten Erkrankungen schützen. So haben
holländische Forscher an der Freien Universität Amsterdam herausgefunden, dass Personen, die mindestens sieben Tassen Kaffee pro Tag trinken, ihr Risiko einer Diabetes Erkrankung vom Typ 2 (sog. Altersdiabetes) um
50% senken. Ein geringerer täglicher Konsum zeigt auch eine geringere Schutzwirkung. Dabei scheint es egal zu sein, ob es ein nach der Filtermethode zubereiteter Kaffee, ein Cappuccino, Cafè-Latte oder Espresso ist.
Dieses Ergebnis wurde jüngst von einer amerikanischen Studie mit 200.000 Teilnehmern bestätigt.
Kaffee mit Zucker kann vor Übergewicht schützen Forscher der Uni Kopenhagen kamen zu der kuriosen Aussage,
dass die Menschen, die das Kaffeegetränk mit Zucker genießen bis zu 40% weniger mit Übergewicht zu kämpfen haben und es sich schmecken lassen können!
Wie viel Koffein enthält Kaffee und Co? Eine Tasse
normaler Filterkaffee enthält mit 80-100 mg Koffein fast doppelt soviel wie ein Espresso. Der Espresso ist je nach Röstverfahren häufig besser verträglich. Auch entkoffeinierte Kaffeesorten stehen dem normalen
Kaffee an Aroma und Geschmack nicht nach und wirken auch leicht stimulierend.
Entgegengesetzt früherer Meinungen, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht, spüren diesen Effekt nur vorrübergehend die Menschen,
die nicht an Kaffee gewöhnt sind. Und zu einem konzentrierten Espresso sollte man sowieso nach gutem italienischen Vorbild immer ein Glas Wasser trinken!
In der Medizin findet Koffein Anwendung bei
Herzschwächen, Neuralgien, Kopfschmerz/Schmerz (Kombinationspräparate), Migräne, asthmatischen Anfällen, Heufieber, Nikotin-, Morphin- und Alkohol-Vergiftungen.
...und das lässt sich über Kaffee sagen:
- Koffein, der wichtigste Wirkstoff im Kaffee, ist in normalen Mengen (Dr. Loos: 2-3 Tassen/Tag) für den gesunden Menschen völlig unbedenklich.
- Koffein hebt beispielsweise die Stimmung, indem es das
zentrale Nervensystem anregt. Deshalb brauchen viele Menschen morgens ein Tässchen Kaffee, um in die Gänge zu kommen.
- Kaffee macht munter. Nach dem Genuss einer Tasse Kaffee ist man wieder aufmerksamer, konzentrierter und vitaler.
- Es ist ein Vorurteil, dass Kaffee Herz und Kreislauf schadet.Studien mit Tausenden von
Versuchspersonen belegen: Kaffee und Koffein steigern nicht das Risiko für die koronare Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen und Herzinfarkt (Dr: Loos: übermäßiger Koffeegenuß kann bei Hypertonie schädlich sein,
Fragen Sie ggf. Ihren Arzt)
- Eine Abhängigkeit von Kaffee im Sinne einer Sucht gibt es nicht.
- Wer gerne Kaffee trinkt, braucht sich um seinen Cholesterinspiegel keine Sorgen zu machen. Der Genuss
von gefiltertem (!) Kaffee bleibt ohne Einfluss auf die Blutfettwerte.
- Bestimmten Inhaltsstoffen des Kaffees sagt man nach, dass sie vor Krebs schützen. So scheint die Chlorogensäure im Kaffee ein
Schutzfaktor vor Dickdarm- und Leberkrebs zu sein. Andere Kaffeebestandteile haben einen antimutagenen Effekt und bewahren gesunde Zellen vor der Umwandlung in Krebszellen.
- Kaffee kann eine regelrechte
Verdauungshilfe sein, bei vielen Menschen wirkt die morgendliche Tasse Kaffee durch die stimulierende Wirkung des Koffeins anregend auf den Darm. Kaffee oder Espresso nach einem üppigen Essen regen die
Magensäureproduktion und Gallensekretion an und bringen dadurch Magen und Darm auf Trab.
- Neueste Untersuchungen belegen, dass der regelmäßige Konsum von Kaffee das Risiko, Gallensteine zu bekommen, um 25
Prozent senkt. Da Koffein die Gallenblase zu Kontraktionen anregt, vermuten Ärzte, dass dieses Zusammenziehen der Blase der Entstehung von Gallensteinen vorbeugt.
weitere Infos und Tipps erhalten sie im Expertenforum:
http://www.gesundheitsberatung.de/Forum_9002.html
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