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Dr.med. Heiner Loos
Untersuchungen

 Lungenfunktionsprüfung


Die Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie) ist eine Methode, bei der das Atemvolumen,die Reserveluft, die Vitalkapazität und andere Atemgrößen in der Ausatemluft gemessen werden. Atemnot kann nicht nur durch eine organische Erkrankung des Herzens sondern auch durch eine Lungen- oder Bronchialerkrankung ausgelöst werden. Um dies zu klären und die Funktion der Lungen und der Bronchien zu untersuchen wird in unserer Praxis eine orientierende Lungenfunktionsprüfung durchgeführt. Unsere Assistentin wird Sie auffordern in einer ganz bestimmten Weise zu atmen : Einmal normal ein- und ausatmen, dann tief einatmen und dann so schnell wie möglich wieder ausatmen. Die Luftmengen, die Sie bewegen werden gemessen und analysiert und die Atembewegungen in Kurven graphisch dargestellt.

Langzeit-Blutdruckmessung

Bei einer Langzeitblutdruckmessung werden die Blutdruckwerte über einen Zeitraum von 24 Stunden regelmäßig gemessen, die Daten in einem tragbaren Rekorder gespeichert und anschließend in einem Protokoll graphisch aufgezeichnet und analysiert.

  • Zur Diagnosesicherung einer therapiebedürftigen Hypertonie
  • Zur Therapiekontrolle bei medikamentös behandelter Hypertonie
  • Bei Verdacht auf Praxishypertonie. Beim Arztbesuch werden aufgrund der psychischen Erregung oft höhere Blutdruckwerte gemessen, als sie im Alltagsleben vorhanden sind
  • Bei Verdacht auf krisenartig ansteigende Blutdruckwerte und verändertem Tag- Nachtrhythmus

Ein elektronisches Blutdruckmeßgerät, das Sie an einem Gürtel tragen, ist mittels eines kleinen Gummischlauches mit einer Manschette verbunden, die an Ihrem rechten oder linken Oberarm angebracht wird. In regelmäßigen Abständen wird die Manschette aufgeblasen, der Blutdruck gemessen und aufgezeichnet. Bei gelegentlich vorkommenden Fehlmessungen wird die Messung wiederholt. Das Gerät wird in unserer Praxis angeschlossen, nach 24 Stunden oder zum vereinbarten Termin kommen Sie wieder zu uns, die aufgezeichneten Blutdruckwerte werden sofort ausgewertet und ausgedruckt. Die Befunde werden mit Ihnen ausführlich besprochen.

Elektrokardiographie (EKG)

Das Elektrokardiographie ist die wichtigste kardiologische Untersuchungsmethode, bei der die Stromkurve des Herzens mittels eines elektrischen Gerätes aufgezeichnet wird. Sie gibt die elektrische Erregung des Herzens, sowohl der Vorhöfe als auch der Herzkammern wieder.
Der elektrische Impuls wird im sog. Sinusknoten, der im rechten Vorhof liegt gebildet und setzt sich von dort aus über ein sog. Reizleitungssystem in die rechte und linke Herzkammer fort. Durch die dorthin übermittelten elektrischen Impulse ist das Herz überhaupt in der Lage zu schlagen und sich zu kontrahieren. Diese elektrische Erregungen können über Elektroden, die am Brustkorb und an den Extremitäten in festgelegter Position angebracht werden abgeleitet und auf einem Bildschirm sichtbar gemacht werden. Danach werden die Kurven auf einem Schreiber ausgedruckt und analysiert.Das Elektrokardiogramm wird im Liegen in möglichst entspannter Situation mit entblößtem Oberkörper, Armen und Beinen durchgeführt.

Das EKG erlaubt Aussagen über

  • Herzrhythmus und Herzrhythmusstörung
  • Duchblutungsstörungen
  • entzündliche Herzerkrankungen
  • Elektrolytstörungen
  • Überdosierung von Medikamenten

 

Belastungs-EKG

Diese Untersuchung dient dazu, folgende Erkrankungen festzustellen:

  • Durchblutungsstörungen am Herz, d.h. Verengungen der Herzkranzgefäße
  • Herzrhythmusstörungen
  • erhöhter Blutdruck
  • Feststellung der körperlichen Belastbarkeit
  • Überprüfung der Herzschrittmacherfunktion unter Belastung

Der Ablauf der Untersuchung ist folgendermaßen:

Sie sollten bequeme Schuhe und Freizeitkleidung tragen. Am Oberkörper werden die Elektroden zur Ableitung des EKGs befestigt. Nach Aufzeichnung des Ruhe-EKGs fangen Sie mit dem Fahrradfahren an. Die Belastung ist zunächst  sehr niedrig 25 oder 50 Watt) und wird in der Regel alle 2 Minuten gesteigert (je nach körperlicher Kondition) bis zur Ausbelastung oder aber dem Auftreten krnkhafter Veränderungen im EKG, dem Blutdruck oder der Atmung. Wenn irgendwelche Beschwerden auftreten, sollten Sie dies sofort dem Untersucher mitteilen.

Die gesamte Untersuchung dauert in der Regel 30  Minuten.

Langzeit-EKG

Bei dieser Untersuchung werden Ihre Herzaktionen über  24 Stunden aufgezeichnet. Somit können Herzrhythmusstörungen  und auch Durchblutungsstörungen am Herzen festgestellt und bewertet werden. Die Elektroden werden am Oberkörper  festgeklebt, eventuell müssen bei Männern die Brusthaare in einem kleinen Gebiet entfernt werden, sie wachsen aber wieder nach. Ein Kästchen ungefähr  so groß wie ein 'Walkman' wird mit einem Gürtel am Körper  befestigt. Sie können und sollen sich damit ganz normal bewegen, aber bitte nicht duschen oder baden. Mobiltelefone oder Autotelefone können die Aufzeichnung stören, ebenso nicht funkentstörte Maschinen, z.B. Bohrmaschinen.

Folgende Beschwerden können  mit einem Langzeit-EKG festgestellt   werden:

  • Herzklopfen
  • Herzrasen
  • Pulsunregelmäßigkeiten
  • Schmerzen im Brustraum